LEBENSRISIKO

Lebensrisiko

Ein Risikoforscher sagte vor ein paar Tagen im Deutschlandfunk, unsere Erde sei heute ,,sicherer“ als in früheren Zeiten.

Ich lasse das mal dahin gestellt sein, weil ich nicht weiß, in welchem Zusammenhang der Mann das gesagt hat.

In unserer nördlichen Hemisphäre mag das persönliche Dasein noch relativ frei zu gestalten sein.

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Bogitt – eine OPINIO-Perle

Nicht nur Bogitts hervorragende Mundart-Artikel sind einen Besuch wert!
Sie schreibt sehr lebhaft über ihre Lebenserfahrungen, spricht gesellschaftliche Themen an und schildert Düsseldorfer Lebensart, einst und jetzt!

Ihre Aufsätze/Gedichte über Düsseldorfer Originale
wie den Pastor Jääsch m ü s s e n Sie gelesen haben!

Dies ist ein Link zu Bogitts OPINIO-Profil!

Gehen Sie nicht an diesem Lesevergnügen vorbei!

Was hat ein Besuch in der Bücherei mit einem „dicken Hals“ zu tun?

Hin und wieder halte ich mich in der Ratinger Stadtbücherei auf.
Ich schätze die Ruhe dort und ich schwatze gern während eines kleinen Frühstücks mit dem Cafe-Betreiber über die Arabica-Kaffees, das Aroma und den Mahlgrad usw.

Ja, klar, ich nehme mir aus dem Eingangsbereich immer 2 – 3 Bücher mit und studiere beim Kaffee die Klappen-Texte. Manchmal, so wie neulich, lese ich auch ein paar Kapitel und leihe mir die Bücher dann evtl. aus.

Wie kam es nun zu meinem „dicken Hals“?

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Wimpern, Flirt und 1000 Düfte

Wimpern, Flirt und 1000 Düfte
Ein Outing

Hallo Cyber-Freunde!

Es war in meiner Herzflimmer-Zeit, mitten in den 1960er Jahren. Ich war noch keine 20 Jahre alt, aber es war doch schon die Zeit des ersten selbst verdienten Geldes, die Zeit der ersten Schritte ins Berufsleben, erwachsen (ein wenig*gg*) wurde man damals noch ganz nebenbei.

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11. September 2001

TAGESSCHAU 2001

Der Mensch, sobald er Kohle hat,
lebt unwirsch, hektisch, ziemlich platt.

Er lässt sich schnell und rasch verwildern
und lebt in Traum- und Fernsehbildern.

Das, was er lebt, hält er für Glück.
Er pfeift auf Kult und Politik.

Der Traum wird ihm wohl nun vermasselt,
weil einer mit dem Säbel rasselt.

Es sieht der Dümmste heute ein:
Wenn´s rummelt, ist die Welt sehr klein.

…..

In New York stand ein Handelshaus,
mit dem ist es vorläufig aus.

Von dort ging manches in die Welt
An Order-Kraft, hauptsächlich Geld.

Die Amis steuerten auf ganz private
Weise ihre Währungs-Derivate.

Die dritte Welt geriet ins Betteln
Durch diese Flut von Orderzetteln.

Ins Wanken kam manch große Nation
Durch Dollar- und Heizöl-Manipulation.

Es wankt der größte Handelsturm,
trifft ihn ein kleiner Virenwurm …

Doch nun geschah weit größ´res Grauen.
Man muss wohl  neue Türme bauen.

Im Fernsehen haben wir´s gehört:
Zwei Türme durch Flugzeug-Einschlag zerstört.

Wer weiss wohl, wer dahinter stand?
Ein Brauner  war´s, aus fernem Land.

Dem war der Zivilist egal
Bei „Allah´s“ Feuersturm-Fanal.

Bin Laden nutzte diesen Ort
für seinen tausendfachen Mord
und schlug das Zentrum ganz kaputt.
Dort sieht man Krater jetzt und Schutt

Und weltweit sieht ein jedes Kind
Nun Bilder, die unfassbar sind.

Wo einst ein Wirtschaftszentrum stand
Ist heute Schutt- und Kraterland.

Auf diese Weise wird sehr leicht
Nur Hass und großes Leid erreicht.

Es geht jetzt nicht mehr um die Sache.
Man spricht von Feldzug und von Rache.

Die Zeche zahlt der kleine Mann
Der eigentlich dafür nichts kann.

Morgenluft in Bahnhofsnähe

MORGENLUFT …

Frühmorgens, wenn die Hähne krähen
kann man am Bahnhof Typen sehen,

die leben wie in einem Dschungel
aus Fusel, Dunst und Markt-Gekungel.

Da sieht man Dealer, die sich eilen
rundum ihr Giftzeug zu verteilen

an ihre Zombies, die bei Nacht
durch Einbruchdiebstahl Geld gemacht.

Die lassen sich aus freien Stücken
das Gift in ihre Venen drücken.

Klinikplätze gibt es nicht;
das Geld fällt zu sehr ins Gewicht.

Politiker, die dummen Buben,
bauen stattdessen Fixerstuben

und sichern so den Absatzmarkt.
Die Gesellschaft steht vor dem Infarkt.

Die Junkies werden so nicht flott.
Ja, man hilft noch beim Bankrott.