DER GLANZ DER FRAUEN

Über das Geheimnis des Glanzes … konnte ich beim Zuhören etwas erfahren durch indiskretes Zuhören in der Mittagszeit…

Die beiden Freunde, von denen ich schon etliche Male erzählte, saßen sich wieder speisend im Interconti gegenüber.

Wiederholt hatte ich Gelegenheit, durch die Akustik begünstigt, große Teile ihres interessanten, manchmal frivolen Gespräches zu hören. Sie waren Geschäftsleute, Herren in meinem Alter, die auch über Wertpapiere und Geschäftsambitionen sprachen. Ich meine, sie von der Schule her zu kennen, bin aber nie auf sie zugegangen. Das Zuhören schien mir interessanter. Besonders gern hörte ich Ihnen zu, wenn es, wie heute wieder, um die Damenwelt ging…

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ABGELAUSCHT…

Dekolleté und mehr…

Sie saßen im renovierten Radisson beim Essen, diesmal in angenehmer Damenbegleitung. Die Damen erschienen mir wie Silhouetten, scharf wie Scherenschnitte, ihre Kleidung war exquisit und ausdrucksstark, die Damen brauchten eine Bühne.

Rüschen flatterten, Assessoires funkelten ein wenig, ich sah Säume wippen… Sind wir nicht alle Kinder… Prinzessinnen? Es war die Stunde, in der man sich wünscht, die Uhr würde rückwärts laufen…

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Moin moin!* 1950er Jahre in Düsseldorf-Derendorf

Freunde in der Nachbarschaft? Ja, es gab zwei, die mir in besonderer Erinnerung sind.
Einer, der Horst, war ein Junge aus einem brav-bürgerlichen Haushalt. Der Vater war „Bankdirektor“, man fuhr schon VW.

Als ich dort das erste Mal einen Besuch machte, berichtete ich zuhause, …

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Moin moin!* ÜBER DEN 1. MAI 1953 UND DIE ZEIT DANACH

Derendorfer Zeitgeist – 1. Mai 1953

An diesen 1. Mai denke ich gerade, weil ich ein wenig mehr über meine Derendorfer Zeit und die gemischten Empfindungen schreiben möchte.

Nein, ich mochte Derendorf keineswegs vom ersten Tag an; wie sollte ich auch…

Ich kam als Kind aus einem vertrauten Dorf in der Mark Brandenburg in die Stadt. Von dieser Stadt Düsseldorf hatte ich gehört, weil der Bruder meines Vaters, mein Onkel Georg, dort schon jahrelang seit seinem Gartenbau-Studium wohnte. Er leitete das Düsseldorfer Gartenamt.

Ja, dieser spezielle 1. Mai 1953, das war nun der Tag, an dem wir, meine Mutter und ich, nach einer aufregenden Flucht nach verschiedenen Lager- und Durchgangslager-Aufenthalten, einem kritischen Krankenhaus-Aufenthalt in Düsseldorf-Derendorf mit leichtem Gepäck aus dem Rheinbahn-Bus stiegen. Mein Vater hatte schon ein knappes Jahr vorher aus politischen Gründen fliehen müssen, weil er sich der Eingliederung in die Kolchose (später LPG) widersetzte.

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MOIN MOIN!* 13.9.2011

Moin moin!*

Jeder Autor kennt das Problem der Schreibblockade, die von einem angstvollen Blick auf leere Seiten begleitet ist. Vielleicht hat sich Marie mit diesem Gedanken immer wieder aufgerappelt, Zitat:

„Für das Können gibt es nur einen Beweis: Das Tun.“
Zitat Ende.

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