Rumi erzählt von seiner Suche

Ich versuchte, ihn zu finden am Kreuz der Christen, aber er war nicht dort. Ich ging zu den Tempeln der Hindus und zu den alten Pagoden, aber ich konnte nirgendwo eine Spur von ihm finden. Ich suchte ihn in den Bergen und Tälern, aber weder in der Höhe noch in der Tiefe sah ich mich imstande, ihn zu finden. Ich ging zur Kaaba in Mekka, aber dort war er auch nicht. Ich befragte die Gelehrten und Philosophen, aber er war jenseits ihres Verstehens. Ich prüfte mein Herz, und dort verweilte er, als ich ihn sah. Er ist nirgends sonst zu finden.

Dschelal ed-Din Rumi (1207 – 1273), auch Mevlana Dschelaluddin Rumi, persischer Mystiker und Dichter, Begründer des Sufismus, stiftete den Derwischorden der Mewlewije.

Epidemie greift um sich – eine Fundsache

Fundsache aus dem Internet; lesen Sie, Sie werden mir dankbar sein:
Die WHO befürchtet – selbst schon ganz aufgelöst und verwirrt – , dass Milliarden Individuen in den nächsten 10 Jahren infiziert werden könnten – mit unabsehbaren Folgen für unsere so kostbare Konsumgesellschaft!

Hier folgen die Hauptsymptome dieser schrecklichen Krankheit:
1. Die Neigung sich durch seine eigene Intuition leiten zulassen, anstatt unter dem Druck von Ängsten, aufgezwungenen Ideen und Verhalten, das in der Vergangenheit konditioniert wurde.

2. Totaler Mangel an Interesse, andere oder sich selbst zu beurteilen, oder sich mit etwas zu beschäftigen, das Konflikte verursachen könnte.

3. Totaler Verlust der Fähigkeit, sich Sorgen zu machen – das ist eines der allerschlimmsten Symptome.

4. Eine konstantes Wohlgefühl beim Wertschätzen von Menschen und Dingen so wie sie sind, was zur Folge hat, dass man Andere nicht mehr verändern will.

5. Das Bestreben, sich selbst zu ändern, um für die eigenen Gedanken, Gefühle, Emotionen, Körper, das materielle Leben und die Umgebung auf eine positive Art zu sorgen, so dass unser Potential an Gesundheit, Kreativität und Liebe voll entwickelt wird.

6. Rezidivierende (wiederholte) Anfälle von Lächeln: einem Lächeln, das “Danke” sagt und das ein Gefühl von Einheit aufbaut mit allem was lebt.

7. Ein stets weiter wachsende Empfänglichkeit für Einfachheit, Lachen und Freude.

8. Stets häufigere Momente in welchen man kommuniziert mit seiner Seele in Non-dualität, was ein angenehmes Gefühl von Zufriedenheit und Glück verursacht.

9. Befriedigung darin finden, dass man sich wie ein Mensch verhält, der Fröhlichkeit und Freude bringt anstatt Kritik oder Gleichgültigkeit.

10. Die Fähigkeit, alleine, im Paar, in einer Familie und Gemeinschaft auf eine flotte und gleichberechtigte Art zu leben, ohne Opfer, TäterIn oder RetterIn spielen zu wollen.

11. Ein Gefühl von Verantwortlichkeit und Glückseligkeit, dass man der Welt seine Träume von einer harmonischen und friedlichen Zukunft und einer Welt im Überfluss schenken will.

12. Totale Akzeptanz der eigenen Anwesenheit auf der Erde, und der Wille, sich jeden Moment zu entscheiden für das, was schön, gut, wahr und lebendig ist.

Wenn Sie weiterhin in Angst, Abhängigkeit, Konflikten, Krankheit und Konformismus leben wollen, vermeiden Sie dann um jeden Preis den Kontakt mit Menschen, welche diese Symptome zeigen! Denn dieser Zustand ist äußerst ansteckend!


Falls sich bei Ihnen schon erste Symptome zeigen, müssen Sie wissen, dass Ihr Zustand wahrscheinlich hoffnungslos ist.

Medizinische Behandlungen und legale/illegale Suchtmittel können für kurze Zeit einzelne Symptome unterdrücken, aber das unausweichliche Fortschreiten der Krankheit kann nicht aufgehalten werden.

Es gibt nämlich keinerlei Impfung gegen Glück!

Weil diese Glückskrankheit den Verlust der Angst vor dem Tod mit sich bringt, einer der zentralen Pfeiler, auf den sich der Glaube der materialistischen modernen Gesellschaft stützt, kann eine große soziale Veränderung entstehen, die sich äußert im Verlust der Neigung Krieg führen zu wollen, in der Neigung Recht haben zu wollen, im Entstehen von Ansammlungen von glücklichen Menschen, die singen, tanzen und das Leben feiern; im Auftreten von Gruppierungen, die ihre körperliche und seelische Heilung feiern, die Lachanfälle und kollektive Glücksgefühlsausbrüche haben.

Bitte weiterverbreiten und dadurch – soweit wie noch möglich – verhindern, dass diese Seuche die mühsam errungenen heiligen Werte unserer so heiß geliebten kapitalistischen Konsumgesellschaft weiter in Schutt und Asche legt … Wir sind hier! Du auch?

Autor unbekannt
Fundort www

Eine kleine lustige Internet-Debatte

Gibt es Freundschaft zwischen Mann und Frau?

Ramona (Name geändert) suchte in einem lebendigen Bücher-Blog eine Lösung für ein m. E. eher lustiges Problem; den Tenor gebe ich sinngemäß wieder.

Sie ist verheiratet, offensichtlich (so ist aus Frage und Antwort im Blog zu merken) weit aus dem Teenageralter heraus und suchte einen Buchtipp zum Thema „Was macht eine gutaussehende Frau, die gern ab und zu gern in Männergesellschaft ist, einen Mann als (Nur-)Freund hätte, aber sie dann doch irgendwann irgendwie „angebaggert“ wird?“

In der Fortsetzung des Blogs wurde dann die Situation „Lass uns Freunde bleiben!“ geschildert.

„Das geht nicht!“ meinte da der ausgesuchte (Nur-)Freund.

Und das stellte Ramona nun zur Diskussion…

Meine Antwort im Blog:

Hallo Ramona!

Ein tolles Thema hast Du Dir ausgesucht!

Ratgeber-Bücher werden Dir meiner Meinung nach nicht weiterhelfen. Das Leben ist manchmal wie die Astrologie: Abertausende Bücher gibt es, aber… in keinem steht Dein Horoskop…

Im zwischenmenschlichen Bereich Mann-Frau spielt immer Eros eine Rolle.

Nicht umsonst wurde früher Eros als Gott verehrt; Eros bewegt die Welt.

Männer sind immer auf der Jagd, Frauen auch. Frauen mögen ein wenig anders „jagen“. Du tust das ja auch auf Deine Weise. Du willst, dass ein Freund in Deinem Umfeld bleibt, Du „spielst“ mit dem Thema Anziehung. Du bist so ähnlich wie der männliche Schwerenöter, der sich unentbehrlich machen will, sich im Gedächtnis und in die Sehnsüchte seiner Auserwählten eingraben will und mit Freuden entsagt, weil beide dieses „Spiel“ genießen.

Baggern? Das hat ein echter Mann bei einer echten Frau doch gar nicht nötig. Die Frau gegenüber weiß doch, dass er ein Mann ist und sie eine Frau. Also braucht er doch die Dinge nur reifen zu lassen.

Frag Dich selbst, ob Dein Auftritt kokett wirkt und wenn ja, warum…

Ein Mann wiederum hat zu wissen, dass eine Frau (sie möge durch Auftreten und Garderobe bewusst oder unbewusst Sex-Signale senden oder nicht) eben manchmal nur Gesellschaft und Aussprache sucht.

Wo soll das Problem sein?

Ramona, Du hast kein Problem, die Bagger-Männer haben ein Problem!

Die Bagger-Männer sollten Bücher (Eisenhans u. ä.) lesen über gute Manieren und die feinstofflichen Dinge, die zwischen den Geschlechtern hin und her schweben.

Also, liebe Ramona, guck Dich mal in Deinem gesellschaftlichen Umfeld um. Das Umfeld scheint mir renovierungsbedürftig. Vielleicht ist Millieu-Wechsel angesagt.

Die Bagger-Männer, die nach dem gescheiterten Bagger-Versuch kein Nur-Freund sein wollen, verdienen m. E. Deine Gesellschaft nicht. Da lief von Anfang an irgendetwas falsch.

Kluge Frauen haben eine Art der Ablehnung „drauf“, bei der der Mann sich nicht zurückgesetzt oder zensiert fühlt; dann … zwei Erwachsene vorausgesetzt… bleibt die freundschaftliche Basis intakt.

Übrigens, Ramonas Antwort auf meine die anderen teils konstruktiven teils scherzhaften steht seit Tagen aus.

CARPE DIEM

Männer sind konfliktscheu?

Männer sind konfliktscheu

Immerhin, wenn wir uns in der Welt umschauen, scheint das auf den ersten Blick nicht die richtige Einschätzung zu sein. Es sind doch recht oft die Männer, die „zuständig“ sind für Prügel, Streit und Wettkampf, sei es persönlich oder im Beruf. Auch wenn es um Verletzungen und Demütigungen am Nächsten geht, liegen Männer vorn.

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ABGELAUSCHT…

Dekolleté und mehr…

Sie saßen im renovierten Radisson beim Essen, diesmal in angenehmer Damenbegleitung. Die Damen erschienen mir wie Silhouetten, scharf wie Scherenschnitte, ihre Kleidung war exquisit und ausdrucksstark, die Damen brauchten eine Bühne.

Rüschen flatterten, Assessoires funkelten ein wenig, ich sah Säume wippen… Sind wir nicht alle Kinder… Prinzessinnen? Es war die Stunde, in der man sich wünscht, die Uhr würde rückwärts laufen…

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Moin moin!* 1950er Jahre in Düsseldorf-Derendorf

Freunde in der Nachbarschaft? Ja, es gab zwei, die mir in besonderer Erinnerung sind.
Einer, der Horst, war ein Junge aus einem brav-bürgerlichen Haushalt. Der Vater war „Bankdirektor“, man fuhr schon VW.

Als ich dort das erste Mal einen Besuch machte, berichtete ich zuhause, …

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Moin moin!* ÜBER DEN 1. MAI 1953 UND DIE ZEIT DANACH

Derendorfer Zeitgeist – 1. Mai 1953

An diesen 1. Mai denke ich gerade, weil ich ein wenig mehr über meine Derendorfer Zeit und die gemischten Empfindungen schreiben möchte.

Nein, ich mochte Derendorf keineswegs vom ersten Tag an; wie sollte ich auch…

Ich kam als Kind aus einem vertrauten Dorf in der Mark Brandenburg in die Stadt. Von dieser Stadt Düsseldorf hatte ich gehört, weil der Bruder meines Vaters, mein Onkel Georg, dort schon jahrelang seit seinem Gartenbau-Studium wohnte. Er leitete das Düsseldorfer Gartenamt.

Ja, dieser spezielle 1. Mai 1953, das war nun der Tag, an dem wir, meine Mutter und ich, nach einer aufregenden Flucht nach verschiedenen Lager- und Durchgangslager-Aufenthalten, einem kritischen Krankenhaus-Aufenthalt in Düsseldorf-Derendorf mit leichtem Gepäck aus dem Rheinbahn-Bus stiegen. Mein Vater hatte schon ein knappes Jahr vorher aus politischen Gründen fliehen müssen, weil er sich der Eingliederung in die Kolchose (später LPG) widersetzte.

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Moin moin!* 12.11.2011 – Erinnerungen an Derendorf

Derendorf … ein Stadtteil von Düsseldorf und ein Stück Teenager-Zeit

Wenn Du willst, nehme ich Dich mit zu einem Spaziergang durch meine Kindheit und Halbstarkenzeit in Derendorf, und wir gehen ein Stück ins Jetzt…
Ja, die Helden und die Orte der Kindheit… Das wird eine vielschichtige Galerie! Was hätte ich Dir alles zu sagen bei dem Versuch dir das zu erklären…

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