Ich hasse den Hass! Aber Andrew Carnegie hat es konkret und viel besser begründet

„Wenn wir unsere Feinde hassen, geben wir ihnen eine große Macht über unser Leben: Macht über unseren Schlaf, unseren Appetit, unsere Gesundheit und unsere Geistesruhe.“

Andrew Carnegie war ein US-amerikanischer Industrieller und Stahlmagnat.

* 25.11.1835 in Dunfermline (Fife), Schottland,
† 11.08.1909 in Lenox (Massachussets), USA.

Eine kleine lustige Internet-Debatte

Gibt es Freundschaft zwischen Mann und Frau?

Ramona (Name geändert) suchte in einem lebendigen Bücher-Blog eine Lösung für ein m. E. eher lustiges Problem; den Tenor gebe ich sinngemäß wieder.

Sie ist verheiratet, offensichtlich (so ist aus Frage und Antwort im Blog zu merken) weit aus dem Teenageralter heraus und suchte einen Buchtipp zum Thema „Was macht eine gutaussehende Frau, die gern ab und zu gern in Männergesellschaft ist, einen Mann als (Nur-)Freund hätte, aber sie dann doch irgendwann irgendwie „angebaggert“ wird?“

In der Fortsetzung des Blogs wurde dann die Situation „Lass uns Freunde bleiben!“ geschildert.

„Das geht nicht!“ meinte da der ausgesuchte (Nur-)Freund.

Und das stellte Ramona nun zur Diskussion…

Meine Antwort im Blog:

Hallo Ramona!

Ein tolles Thema hast Du Dir ausgesucht!

Ratgeber-Bücher werden Dir meiner Meinung nach nicht weiterhelfen. Das Leben ist manchmal wie die Astrologie: Abertausende Bücher gibt es, aber… in keinem steht Dein Horoskop…

Im zwischenmenschlichen Bereich Mann-Frau spielt immer Eros eine Rolle.

Nicht umsonst wurde früher Eros als Gott verehrt; Eros bewegt die Welt.

Männer sind immer auf der Jagd, Frauen auch. Frauen mögen ein wenig anders „jagen“. Du tust das ja auch auf Deine Weise. Du willst, dass ein Freund in Deinem Umfeld bleibt, Du „spielst“ mit dem Thema Anziehung. Du bist so ähnlich wie der männliche Schwerenöter, der sich unentbehrlich machen will, sich im Gedächtnis und in die Sehnsüchte seiner Auserwählten eingraben will und mit Freuden entsagt, weil beide dieses „Spiel“ genießen.

Baggern? Das hat ein echter Mann bei einer echten Frau doch gar nicht nötig. Die Frau gegenüber weiß doch, dass er ein Mann ist und sie eine Frau. Also braucht er doch die Dinge nur reifen zu lassen.

Frag Dich selbst, ob Dein Auftritt kokett wirkt und wenn ja, warum…

Ein Mann wiederum hat zu wissen, dass eine Frau (sie möge durch Auftreten und Garderobe bewusst oder unbewusst Sex-Signale senden oder nicht) eben manchmal nur Gesellschaft und Aussprache sucht.

Wo soll das Problem sein?

Ramona, Du hast kein Problem, die Bagger-Männer haben ein Problem!

Die Bagger-Männer sollten Bücher (Eisenhans u. ä.) lesen über gute Manieren und die feinstofflichen Dinge, die zwischen den Geschlechtern hin und her schweben.

Also, liebe Ramona, guck Dich mal in Deinem gesellschaftlichen Umfeld um. Das Umfeld scheint mir renovierungsbedürftig. Vielleicht ist Millieu-Wechsel angesagt.

Die Bagger-Männer, die nach dem gescheiterten Bagger-Versuch kein Nur-Freund sein wollen, verdienen m. E. Deine Gesellschaft nicht. Da lief von Anfang an irgendetwas falsch.

Kluge Frauen haben eine Art der Ablehnung „drauf“, bei der der Mann sich nicht zurückgesetzt oder zensiert fühlt; dann … zwei Erwachsene vorausgesetzt… bleibt die freundschaftliche Basis intakt.

Übrigens, Ramonas Antwort auf meine die anderen teils konstruktiven teils scherzhaften steht seit Tagen aus.

CARPE DIEM

Männer sind konfliktscheu?

Männer sind konfliktscheu

Immerhin, wenn wir uns in der Welt umschauen, scheint das auf den ersten Blick nicht die richtige Einschätzung zu sein. Es sind doch recht oft die Männer, die „zuständig“ sind für Prügel, Streit und Wettkampf, sei es persönlich oder im Beruf. Auch wenn es um Verletzungen und Demütigungen am Nächsten geht, liegen Männer vorn.

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Historie und Aktuelles… Moin moin!*

Historie ist Übergang. Unsere Zeit ist gerade jetzt 2012 wieder von nationalen und internationalen Umbrüchen geprägt.

Denken wir nur mal an den vorderarabischen Raum. Denken wir nur mal an das Kommen und gehen wichtiger Politiker hier im Inland und an den Wandel innerhalb der Koalitionen. Denken wir an den Umschwung in Frankreich. Die US-Wahlen stehen bevor… Millionen von Evangelikalen stehen dort in den Startlöchern…

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Ladengeschäft

Am Spätnachmittag geriet ich in einen kleinen Lebensmittel-Laden zwischen Florastraße und Friedrichstraße.

Das geht ja schnell, dachte ich, es waren nur zwei Damen vor mir „dran“. Ich wollte nur ein paar Kleinigkeiten für einen Feierabend-Imbiß.

Eine der Damen wurde rasch mit Butter und Gemüse versorgt, na also, ging doch rasch… Ich genoss die familiäre Atmosphäre des Ladens mit dem Duft nach frisch gebackenem Brot und der Prise Düsseldorfer Dialekt, die auf mich so heimelig wirkt obwohl ich kein gebürtiger Düsseldorfer bin.

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DER GLANZ DER FRAUEN

Über das Geheimnis des Glanzes … konnte ich beim Zuhören etwas erfahren durch indiskretes Zuhören in der Mittagszeit…

Die beiden Freunde, von denen ich schon etliche Male erzählte, saßen sich wieder speisend im Interconti gegenüber.

Wiederholt hatte ich Gelegenheit, durch die Akustik begünstigt, große Teile ihres interessanten, manchmal frivolen Gespräches zu hören. Sie waren Geschäftsleute, Herren in meinem Alter, die auch über Wertpapiere und Geschäftsambitionen sprachen. Ich meine, sie von der Schule her zu kennen, bin aber nie auf sie zugegangen. Das Zuhören schien mir interessanter. Besonders gern hörte ich Ihnen zu, wenn es, wie heute wieder, um die Damenwelt ging…

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ABGELAUSCHT…

Dekolleté und mehr…

Sie saßen im renovierten Radisson beim Essen, diesmal in angenehmer Damenbegleitung. Die Damen erschienen mir wie Silhouetten, scharf wie Scherenschnitte, ihre Kleidung war exquisit und ausdrucksstark, die Damen brauchten eine Bühne.

Rüschen flatterten, Assessoires funkelten ein wenig, ich sah Säume wippen… Sind wir nicht alle Kinder… Prinzessinnen? Es war die Stunde, in der man sich wünscht, die Uhr würde rückwärts laufen…

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Moin moin!* ÜBER DEN 1. MAI 1953 UND DIE ZEIT DANACH

Derendorfer Zeitgeist – 1. Mai 1953

An diesen 1. Mai denke ich gerade, weil ich ein wenig mehr über meine Derendorfer Zeit und die gemischten Empfindungen schreiben möchte.

Nein, ich mochte Derendorf keineswegs vom ersten Tag an; wie sollte ich auch…

Ich kam als Kind aus einem vertrauten Dorf in der Mark Brandenburg in die Stadt. Von dieser Stadt Düsseldorf hatte ich gehört, weil der Bruder meines Vaters, mein Onkel Georg, dort schon jahrelang seit seinem Gartenbau-Studium wohnte. Er leitete das Düsseldorfer Gartenamt.

Ja, dieser spezielle 1. Mai 1953, das war nun der Tag, an dem wir, meine Mutter und ich, nach einer aufregenden Flucht nach verschiedenen Lager- und Durchgangslager-Aufenthalten, einem kritischen Krankenhaus-Aufenthalt in Düsseldorf-Derendorf mit leichtem Gepäck aus dem Rheinbahn-Bus stiegen. Mein Vater hatte schon ein knappes Jahr vorher aus politischen Gründen fliehen müssen, weil er sich der Eingliederung in die Kolchose (später LPG) widersetzte.

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