Historie und Aktuelles… Moin moin!*

Historie ist Übergang. Unsere Zeit ist gerade jetzt 2012 wieder von nationalen und internationalen Umbrüchen geprägt.

Denken wir nur mal an den vorderarabischen Raum. Denken wir nur mal an das Kommen und gehen wichtiger Politiker hier im Inland und an den Wandel innerhalb der Koalitionen. Denken wir an den Umschwung in Frankreich. Die US-Wahlen stehen bevor… Millionen von Evangelikalen stehen dort in den Startlöchern…

Von 1989 bis 1991 gab es ähnliche Fälle. Damals begann auch eine neue Epoche in allen Gebieten der Welt. Damals wie heute zeigen sich Verwirrungen, Kontinente umspannende Unwuchten, viele verfließende Perspektiven.

Man spürt die allgemeine Krise heute.

Die Politiker scheinen nicht mehr zu wissen, was sie uns erzählen sollen. Obwohl der Kalte Krieg als Schreckgespenst an Bedeutung verloren hat, fühle ich mich heute 2012 wie als Jugendlicher in den 1960er Jahren hineingeworfen in eine Welt, in der alles möglich und nichts sicher ist. Hermann Hesses schreibt in „Steppenwolf“ sehr genau: dass es Zeitalter gebe, „wo eine ganze Generation so zwischen zwei Zeiten, zwischen zwei Lebensstile hineingerät, dass ihr jede Selbstverständlichkeit, jede Sitte, jede Geborgenheit verlorengeht“.

Die Menschen der Jetztzeit 2012 bedrückt der Verlust des Selbstverständlichen, der Geborgenheit und der Orientierung. Mich wundert das nicht, ich teile die Bedenken vieler.

Die Prinzipien, für die sich der Westen eingesetzt hat, die liberale Synthese vom freien Markt und der freien (?) politischen Institutionen, gegründet auf die Souveränität des Volkes (?) im säkularen (?) Staat, haben im Wettbewerb der Systeme überlebt Aber es zeigt sich, dass die übrige Welt sich kaum so bald nach dem Bild westlicher Demokratien umformen lässt.

Folge: Ernüchterung. Und Ratlosigkeit.

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