Weihnachten und die Tage bis zum Dreikönigstag

Es gibt so wunderweiße Nächte,
drin alle Dinge Silber sind …

(R. Maria Rilke)

Ach ja… in diesen Zeiten zwischen dem Weihnachtsfest und dem 6. Januar des neuen Jahres haben uns alle beim Vorlesen ihrer Ghostwriter-Reden soviel zu sagen, um von den eigenen Fehlentscheidungen und Versäumnissen abzulenken: die Bundespräsidenten, die Bundeskanzler/in, diverse Minister, Staatssekretäre, Abgeordnete usw. usw.

Was haben wir da schon für tolle Tipps bekommen: Ein Ruck sollte durch Deutschland gehen…(meine persönliche Lieblingsansprache…) und ganz viel andere tolle, häufig sinnfreie Besserwissereien zum Thema Euro-Krisenbewältigung, Kultur, Religion und Familienleben.

Und dann die tollen TV-Bilder der letzten Zeit mit den „überraschenden“ Afghanistan-Events mal mit, mal ohne Showmaster-Begleitung! Dass wir das (im TV) erleben durften!

Nun ja… wie auch immer… Mir fehlt die Dankbarkeit für sowas 😉

Wir werden uns immer wieder selber helfen müssen und sollten von unseren Berufspolitikern und den Lobbyisten nicht zu viel erwarten!

Denn:

Das Leben ist nicht nur gestern und heute, nein, immer und immer wieder(!!!) geprägt von Veränderungen und fordert von uns darum immer wieder die Bereitschaft zu einem Neubeginn; die jetzige Zeit verlangt einmal mehr, die richtigen Wege zu suchen und Neues zu wagen.

So wollen wir das neue Jahr froh begrüßen und hoffen, dass allen die Kraft bleibt, die Wandlungen der Jahre zu vollenden!

Aus Spaß an der Sache folgt hier ein altes, ewig aktuelles weil immer wieder passendes Neujahrsgebet:

NEUJAHRSGEBET

Herr, setze dem Überfluss Grenzen
Und lasse die Grenzen überflüssig werden.

Lasse die Leute kein falsches Geld machen,
aber auch das Geld keine falschen Leute.

Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
Und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.

Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
Und der Wahrheit mehr Freunde.

Bessere solche Beamten, Geschäfts- und Arbeitsleute,
die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.

Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
Und den Deutschen eine bessere Regierung.

Herr, sorge dafür, daß wir alle in den Himmel kommen.

Aber nicht sofort!

(Neujahrswünsche des Pfarrers von St. Lamberti in Münster 1883)

Ich wünsche meinen Lesern und ihren Lieben eine frohe Weihnacht und einen im positiven Sinne unvergesslichen Jahreswechsel!

Bernd
astromant

PS:

Der Stern

Hatt´ einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus dem Morgenland
und ließe sich dünken, er wäre wohl nie
dem Sternlein nachgereist, wie sie;
dennoch, wenn nun ein Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen läßt
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
des Wundersternes von dazumal.

Wilhelm Busch

Jetzt wird es Zeit für Bilder und Musik:

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