DUISBURG UND DAS ARCHIV – EIN NEUES RAFFKE-THEMA?

Da sollte in Duisburg ein bauliches Zeichen gesetzt werden.
Im April 2009 waren in einem TV-Streifen Politiker zu sehen. Das kommt vor, aber wenn Politiker mit Schippe in der Hand und Schutzhelm auf dem Haupt (u. a. Rüttgers…) zu sehen sind, dann… gucke ich damals wie heute immer gern genauer hin.

Zu erfahren war im TV damals, dass das Archiv der Stadt einen 75 m hohen Turm und einen geschlängelten Anbau haben sollte.

Kostenpunkt 30 Millionen Euro.

Zufällig hat laut einem aktuellen TV-Streifen ein Investor (?) das Grundstück für 10 Mio. Euro weggekauft. Anschließend wurde das Grundstück für 40 Mio. Euro von der Stadt zurück erworben.

Das war aber erst der Anfang.

Die Staatskanzlei, der man (danke, Herr Linssen…) Vorwürfe der Kostentreiberei (Sonderwünsche?) gemacht hat, wies diese Vorwürfe weit zurück.

Die Kosten sind inzwischen gestiegen, und zwar auf bis jetzt 160 Millionen Euro.

Ein Ende der Kostenlawine ist nicht abzusehen, denn es kommen jetzt Schwierigkeiten bei der Statik auf usw.

Ich habe mal eine Garage bauen lassen, das wäre ohne die Statik-Berechnung gar nicht erlaubt worden.

Dass man ein Stadtarchiv baut, und das Thema Statik so spät zur Sprache kommt, ist überraschend… (gelinde formuliert)…

Ich bin schon so richtig neugierig, was herauskommt, wenn pfiffige Journalisten herausbekommen, wer da in welche Richtung Aufträge verteilt hat.

Der Vorstand des mit der Kontrolle(!!!) beauftragten Betriebes BLB(?) verwaltet Schnellhefter, hat nie von Beträgen, Kosten usw. erfahren. Lapidare Auskunft an die Jounalisten: Wir haben höchstens Beirat-Funktion.

Na, bravo!

Wenn es nicht gar so teuer wäre, könnte man glatt eine Satire draus machen!

Bild streng privat

Text = ein Plagiat aus diversen Ecken Bernd Schiele und Astromant. Gegenseitige Ansprüche sind nicht zu erwarten.

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